Ich bezeichne mich nicht als Christ oder als besonders Religiös. Ich gehe nicht einmal an Weihnachten in die Kirche. Den folgende Text habe ich nämlich nicht "freiwillig" geschrieben, sondern er entsand im Zuge eines kleinen Arbeitsauftrages im Schulfach Religion
Aufgabe war es, sich in die Rolle eines Priesers hineinzuversetzen und einem alten Mann, dessen lang geliebte Ehefrau verstorben war, seelischen Beistand zu leisten. Auf die Frage des Mannes, warum Gott so viel Leid zulasse, sollte man schließlich antworten. Dies hab ich dazu geschrieben:
"In der Tat sieht es so aus, als ob Gott sich zu manch einen von uns als Quäler darstellt, indem er uns geliebte Menschen raubt und uns somit in schier endlose Trauer stürzen lässt.
'Warum?', ist eine der Fragen, die wir uns stellen und da wir keine Antwort darauf finden, so fragen wir uns, ob es diese höhere Macht, die uns, in unserer unglaublichen Vielfalt, wohl gesonnen gegenübersteht, überhaupt existiert, ob sie sich überhaupt als gütig und helfend erweist.
Nun ja, Gottes Pläne sind uns geheim. Nur er wird je wissen, warum er dies alles tut; nur er kennt den Sinn hinter alle dem. Niemand wird je wissen, warum Gott Menschen diese Welt verlassen lässt und was ihn dazu bewegt, so etwas zu tun, obwohl ihm bewusst ist, welches Loch er in den Herzen der anderen Menschen reist.
Aber, was wir können ist, zu bestimmen, wie wir mit den neuen Umständen verfahren. Wir sind nämlich dafür verantwortlich, ob wir aus unserer betäubenden Trauer nicht mehr erwachen, oder hinter all den göttlichen Fügungen ein Zeichen entdecken."
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen