22.03.2011

Was einem am Leben hält

Oh Welt, oh Welt, wie fürchterlich,
Seit Ihr in meinem Angesicht?
So dreckig, blump, so kahl und leer,
Der Tränen Schmerz, ein Trümmermeer.

Wo Leid und Qualen sich vereinen,
Und Ziel und Traum sich mir verweigern,
Was will ich da an diesem Ort?
Drum lasst mich geh'n, drum lasst mich fort.

Aber halt! Es ist auch meine Welt, 
Die hier vor mir zu Grunde geht.
Warum sollt' ich daher vor ihr flieh'n,
Wenn sie doch eigentlich zum Leben dient?

Und verdanke ich nicht meinen Fehlern,
Dass Schatten mein zartes Glück nun schmälern,
Dass die Säulen meiner Welt zerbrechen,
Und Wolken mir das Licht verdecken?

Oh Welt, oh Welt, was soll ich tun?
Könnt Ihr nicht in Frieden ruh`n?
Die Verantwortung ist eine schwere Last,
Und nicht zu tragen ganz ohne Kraft.

Es fehlt mir Mut und es fehlt das Licht,
Um zu verhindern, dass Ihr bald zerbricht.
Verzeiht mir daher, dass ich nun schon geh',
Denn ich will Euch nicht beim Sterben seh'n.

Aber ein Problem wird es für mich dennoch geben, 
Denn versteht: ohne das Licht kann ich nicht leben.
So muss ich gestehen, dass ich doch noch bleibe,
Und somit versuche, Euch schnell zu heilen.


2 Kommentare:

  1. net schlecht, ich finde es ist wirklich gut geworden ;). ich mag das :)

    von TickTack (Sagittarius, damit du weist er es geschrieben hat :P)

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  2. echt konstruktive kritik :D

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