"Mein bester Freund,
Ich habe das Gefühl, wahnsinnig zu werden. Es ist keine Einbildung eines verblendeten Verstandes, sondern einzig die Wahrheit. In den Stunden, die ich in Gesellschaft von Menschen verbringe, wirke ich abwesend. Auf meine Arbeiten kann ich mich nicht mehr konzentrieren und liege ich am Abend in meinem Bett so zerbricht meine Seele unter der Last der Einsamkeit. Ich bin öfters gereizt - sebst, wenn ich eigentlich ausgeschlafen bin. Die Schönheit der Natur kann mich nicht mehr erfreuen. Für mich erscheint alles nur noch Schwarz und Weiß und meine Gedanken sind... wirr...
Mein Kopf droht zu explodieren. So voll von Gedanken und Gefühlen, die alle dazu drängen, ausgesprochen zu werden. Doch keinem einzigen gelingt die Flucht ins Freie. Stattdessen füllen immer weitere Bilder und Ideen meinen Geist, drücken alles ab, was ich zu einem normalen Leben benötigen würde. Wenn du mich sehen könntest! Du würdest sofort sehen, dass etwas nicht mit mir zu stimmen scheint. Und warum das ganze? Welches Werk des Teufels tut meiner Seele solches Leid an? Du wirst lachen und zu gleich trauern, wenn du die Antwort lesen wirst. Es benötigt ein Wort - vielleicht zwei: Liebe. Unglückliche Liebe...
Mein Kopf droht zu explodieren. So voll von Gedanken und Gefühlen, die alle dazu drängen, ausgesprochen zu werden. Doch keinem einzigen gelingt die Flucht ins Freie. Stattdessen füllen immer weitere Bilder und Ideen meinen Geist, drücken alles ab, was ich zu einem normalen Leben benötigen würde. Wenn du mich sehen könntest! Du würdest sofort sehen, dass etwas nicht mit mir zu stimmen scheint. Und warum das ganze? Welches Werk des Teufels tut meiner Seele solches Leid an? Du wirst lachen und zu gleich trauern, wenn du die Antwort lesen wirst. Es benötigt ein Wort - vielleicht zwei: Liebe. Unglückliche Liebe...
Eine unglückliche Liebe, die nicht unglücklich hätte sein brauchen, wenn man in den wichtigen Momenten ein quäntchen Verstand und ein bisschen Mut besessen hätte, um das einzig richtige zu tun. Aber ich möchte keine alten Wunden aufreißen. Sie würden mich nur in einen bösen Wahn treiben. Außerdem kennst du meine traurige Geschichte. Wozu also noch mal alles erörtern? Mich verlässt nur einfach nicht der Gedanke, dass es meine Fehler waren...
Du kennst sie, du kennst mich und du weißt, wie mir ihre Schönheit den Kopf verdreht hat. Doch diesen schnellen Tod habe ich wohl nicht verdient. Nun ist ihre Schönheit nicht mehr belebend, sondern wirkt wie Gift auf meine Seele. Einzig ihre Nähe könnte mich retten. Oder die Zeit vermag die zu tun - aber die Zeit braucht und währenddessen leide ich unaufhörlich weiter. Nenne mich dämlicher Träumer! - Oder nenne mich Werther! Beides trift sicherlich zu...
Ich weiß, ich sollte von ihr los kommen, sollte das lange Leben leben, welches noch vor mir liegt. Aber mich verbindet ein starkes Band der Sehnsucht zu ihr und sie alleine besitzt wohl die Schere, um dieses Band zu zerschneiden. Ich bin ihr gänzlich verfallen...
"Liebe ist gut", rede ich mir ständig ein. Liebe ist das größte. Mit solchen Sätzen halte ich mich bei Laune, auch wenn es nicht stimmt. Wird sie nicht erwiedert, so verdunkelt sich die Welt um einen. Dann macht es alle zu nichte. Verstehst du? Mein Liebe zu ihr macht alles zu nichte. Sie zerschlägt meine Motivation, schnürrt mir die Luft ab, zerreist mein klägliches Herz. Ich würde sie dafür hassen, dass sie mich so sehr verrückt macht, wenn mich mein Herz nicht zwänge, sie zu so sehr zu lieben...
Wahrlich glaube ich, dass sie mich verfolgt. Egal, wo ich bin oder wohin ich gehe, egal was ich tue oder in welcher Situation ich gerade stecke, sehe ich ihre Gestalte, stelle ich mir ihr strahlendes Gesicht vor, füllt einzig der Gedanke an ihr meinen Kopf. Sie wirft einen großen Schatten auf meine Seele. Aber sie ist mehr als das: Licht und Schatten zugleich. Eine unglaubliche Droge. Das Elixier des Lebens...
Mehr Worte braucht es nicht und mehr kann ich auch nicht geben. Sie ist schon wieder in meinem Kopf. Wobei sie keine Schuld trifft. Ich stelle sie mir ja vor! Ich törrichter Träumer schaufle mein eigenes Grab! Aber nun gut. Schluss damit. Du weißt nun um mich bescheid...
Tu mir noch einen Gefallen und grüße irgendjemanden von mir. Du kannst den erst Besten oder sie alle grüßen - Ganz egal wer, hauptsache man hört noch von mir und glaubt, bei mir sei alles in Ordnung. Denn wer Grüße verteilt, scheint unbeschwert zu lebe, weil, lebt man ohne große Sorgen, denkt man oft an andere Menschen. Aber vielleicht spielt mir hier auch meine Einbildung einen Streich. Wer weiß...
mit wärmsten Grüßen:
T."
Ich weiß, ich sollte von ihr los kommen, sollte das lange Leben leben, welches noch vor mir liegt. Aber mich verbindet ein starkes Band der Sehnsucht zu ihr und sie alleine besitzt wohl die Schere, um dieses Band zu zerschneiden. Ich bin ihr gänzlich verfallen...
"Liebe ist gut", rede ich mir ständig ein. Liebe ist das größte. Mit solchen Sätzen halte ich mich bei Laune, auch wenn es nicht stimmt. Wird sie nicht erwiedert, so verdunkelt sich die Welt um einen. Dann macht es alle zu nichte. Verstehst du? Mein Liebe zu ihr macht alles zu nichte. Sie zerschlägt meine Motivation, schnürrt mir die Luft ab, zerreist mein klägliches Herz. Ich würde sie dafür hassen, dass sie mich so sehr verrückt macht, wenn mich mein Herz nicht zwänge, sie zu so sehr zu lieben...
Wahrlich glaube ich, dass sie mich verfolgt. Egal, wo ich bin oder wohin ich gehe, egal was ich tue oder in welcher Situation ich gerade stecke, sehe ich ihre Gestalte, stelle ich mir ihr strahlendes Gesicht vor, füllt einzig der Gedanke an ihr meinen Kopf. Sie wirft einen großen Schatten auf meine Seele. Aber sie ist mehr als das: Licht und Schatten zugleich. Eine unglaubliche Droge. Das Elixier des Lebens...
Mehr Worte braucht es nicht und mehr kann ich auch nicht geben. Sie ist schon wieder in meinem Kopf. Wobei sie keine Schuld trifft. Ich stelle sie mir ja vor! Ich törrichter Träumer schaufle mein eigenes Grab! Aber nun gut. Schluss damit. Du weißt nun um mich bescheid...
Tu mir noch einen Gefallen und grüße irgendjemanden von mir. Du kannst den erst Besten oder sie alle grüßen - Ganz egal wer, hauptsache man hört noch von mir und glaubt, bei mir sei alles in Ordnung. Denn wer Grüße verteilt, scheint unbeschwert zu lebe, weil, lebt man ohne große Sorgen, denkt man oft an andere Menschen. Aber vielleicht spielt mir hier auch meine Einbildung einen Streich. Wer weiß...
mit wärmsten Grüßen:
T."
...K...? Oder bist du grade im Werther-Fieber?
AntwortenLöschenEindeutig beides ;)
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