22.07.2011

Hessel über die Gewalt und Unterdrückung

Gedanken des französichen Diplomaten, Resistance - Veteranen und Autor Stèphan Hessel über Hoffnung, Gewalt, Terrorismus und Unterdrückung. Zitate sind nach ihrem Auftauchen in Hessels Streitschrift  "Empört Euch!" sortiert.

"In der Verzweiflung ist Gewalt ein bedauerlicher Kurzschluss zur Beendigung einer für die Betroffenen unerträgliche Situation. So gesehen ist Terrorismus eine Erscheinungsform von Verzweiflung."
 "So verständlich, fast naturgemäß sie (die Hoffnungslosigkeit) ist, kann man sie dennoch nicht akzeptieren, denn aus ihr stammt ni hts, was eventuell wieder Hoffnung sprießen ließe."
"Wir müssen begreifen, dass Gewalt von Hoffnung nichts wissen will. Die Hoffnung ist vorzuziehen - die Hoffnung auf Gewaltlosigkeit. Das ist der Weg, den wir Einschlagen müssen. Wenn uns gelingt, dass Unterdrücker und Unterdrückte über das Ende von Unterdrückung verhandeln, wird keine terroristische Gewalt erforderlich sein. Deshalb darf man nicht zulassen, dass sich zu viel Hass aufstaut."
"Gewalt wirkt nicht. (...) Terrorismus wirkt nicht."
- Stèphane Hessel,  "Empört euch!" 
 

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