100 Zeitalter musste er durchleben, 1000 Jahre Geschichte durchschreiten, bis er gefunden hatte, was er suchte, ohne zu wissen, dass er sich überhaupt nach etwas sehnte. Es benötigte sie alleine, damit sich ihm sein eigenes Herz öffnen konnte und nun erst erkannte er, wie verloren er durch die Jahrhunderte geirrt war. Er hatte mal diese, mal jene Epoche besucht, ohne den Wunsch zu verspüren, sesshaft zu werden. In keiner Ära war ein heimatliches Gefühl aufgekommen. Niemals hatte sich ihm der Gedanke aufgedrängt: „Das ist mein Jahzehnt.“ Rückblickend betrachtet war er wie aus der Zeit gefallen. Wie ein hilfloses Schiff war er durch die Stürme der Geschichte geirrt. Aber jetzt wusste er, dass er im sicheren Hafen angekommen war. Seine endlose Odyssee durch die Historie fand schließlich ein Ende und sie - sie spielte den Anker, der ihn endgültig an ihre eine Zeit binden sollte.
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